Verwendete Distributionen

8 06 2010

Gestern las ich einen Blog-Eintrag, wo gefragt wird, welche Linux-Distribution wir verwenden.

Nun, ich verwende als Produktivsystem Fedora, weil es erstens eine super KDE-Integration besitzt und daneben per Update die immer aktuellste KDE-Version liefert, daneben aber nicht weniger stabil ist als Ubuntu. Weiters liebe ich yum aufgrund seiner Bedinung; intuitiver gehts kaum :), aber leider ist es langsamer als apt und unterstützt keine Tab-Vervollständigung. Von den GUIs für yum will ich nicht mal anfangen, aber die brauch ich eh nicht ;). Und noch ein Nachteil ist, dass es immer den aktuellsten X-Server zu haben, weil ATI langsam ist, den fglrx-Treiber für neue Versionen freizugeben und somit sich keine aufwendigen 3D-Spiele spielen lassen, die unter Fedora aber auch leider rar sind.

Da kommt Linux Mint ins Spiel: Das brauch ich nicht mehr großartig einrichten, sondern nur den fglrx-Treiber installieren, PlayDeb-Quellen, welches im Moment leider down ist, aktivieren, gewünschten Spiele installieren und man kann gleich loslegen.

Das war es von meiner Seite.





HowTo: Linux Mint 9 (Ubuntu 10.04) nachträglich zur GRUB-Konfiguration von Fedora 13 hinzufügen

6 06 2010

Problem

Ich habe neben Fedora 13 auch noch Linux Mint 9 installiert, um ab und zu mal ein bisschen spielen zu können.  Anfangs war noch der Bootloader von Linux Mint im Master-Boot-Record (MBR), aber jetzt wollte ich GRUB von Fedora aus verwenden und installierte ihn mit

# grub-install /dev/sda

in den MBR. Das lief noch alles problemlos ab, aber dann kam das Hinzufügen von Linux Mint zur Liste und das war dann nicht mehr so einfach:

  • update-grub aus Debian und Co. ist (leider) für Fedora nicht verfügbar
  • Die offizielle Dokumentation von Fedora beschreibt nicht, wie man ein anderes Linux mit GRUB2 per Chainloader einbindet
  • Google war auch nicht sehr hilfreich

Lösung

Aber dann kam ich zufällig ins Wiki von Ubuntuusers.de und fand dort auch meine Lösung:

Man fügt die folgenden Zeilen an seine /boot/grub/grub.conf ein und passt den root-Eintrag an. (/dev/sda3 wird zu (hd0,2), /dev/sdb2 wird zu (hd1,1), etc.)

title Linux Mint
root (hdx,y)
kernel /boot/grub/core.img

Nach einem Neustart kann man nun den Eintrag ‚Linux Mint‘ auswählen und man bekommt dann den Bootloader von Linux Mint zu sehen.

Diese Anleitung sollte auch passen, um andere Linux-Distributionen mit GRUB2 als Bootloader der Konfiguration hinzuzufügen.